BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Events.Presse.Online - ECPv6.15.18//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://events.presse.online
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Events.Presse.Online
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260202T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260202T223000
DTSTAMP:20260403T183510
CREATED:20260118T092231Z
LAST-MODIFIED:20260118T092959Z
UID:10000108-1770062400-1770071400@events.presse.online
SUMMARY:Warum der „Blaue Montag“ bis heute relevant bleibt
DESCRIPTION:Das lebende Stadtmagazin: Warum der „Blaue Montag“ kulturell überlebt\nKulturelle Öffentlichkeit entsteht dort\, wo Unterschiedliches gleichzeitig Platz hat. In einer Zeit fragmentierter Diskurse wirken solche Räume seltener und damit politischer\, als sie sich selbst verstehen. \nDer 227. „Blaue Montag“\, präsentiert von Arnulf Rating\, knüpft an genau diese Idee an: eine offene Bühne\, auf der Formen\, Stimmen und Haltungen bewusst nebeneinanderstehen. \nUrsprung\, Ziel und Abgrenzung\nSeit 1990 existiert der „Blaue Montag“ als lose\, aber konsequente Antwort auf kulturelle Vereinheitlichung. Nicht als Festival\, nicht als Gala\, sondern als fortlaufende Varieté-Form\, die Wandel nicht behauptet\, sondern sichtbar macht. Das Format versteht sich weniger als kuratiertes Programm denn als lebendes Stadtmagazin: wechselnde Künstler\, wechselnde Tonlagen\, kein festes Narrativ. \nAustragungsort ist das Kabarett-Theater Die Wühlmäuse\, ein Haus\, das seit Jahrzehnten politischem Kabarett und populärer Satire Raum gibt. Seit 2004 existiert das Konzept zudem als „Blauer Mittwoch“ im Kleist Forum ein Hinweis darauf\, dass das Format nicht an eine Szene gebunden ist\, sondern an eine Haltung. \nInhaltlich unterscheidet sich der „Blaue Montag“ von kuratierten Comedy- oder Musikabenden durch seine bewusste Heterogenität. Polit-Stand-up trifft auf Artistik\, Liedermacher auf Stummfilmvertonung\, klassische Couplets auf digitale Magie. Diese Gleichzeitigkeit ist kein Zufall\, sondern Kern des Konzepts. \nBeteiligte Perspektiven\nGastgeber Arnulf Rating fungiert weniger als Moderator denn als ordnende Instanz. Seine politische Satire rahmt den Abend\, ohne ihn zu dominieren. Auf der Bühne stehen beim 227. Termin unter anderem der iPad-Magier Andreas Axmann\, der Stummfilm-Komponist Stephan Graf von Bothmer\, der Diabolo-Artist Söran Diabolista\, der Polit-Stand-up-Kabarettist Frowin sowie Liedermacher und Kabarettisten wie Michael Krebs\, Manfred Maurenbrecher und Gernot Voltz. Die musikalische Begleitung übernehmen die Vocaphoniker mit Liedern der 1920er-Jahre. \nAus Sicht der Veranstalter ist der Abend ein Experimentierraum. Aus Sicht der Stadtöffentlichkeit ist er ein Angebot zur Reibung ohne moralische Anleitung\, aber mit klarer Haltung gegen Beliebigkeit. \nWarum dieses Format jetzt relevant ist\nDer „Blaue Montag“ funktioniert\, weil er sich dem aktuellen Kulturtrend widersetzt. Während viele Formate auf Zielgruppenoptimierung\, Algorithmenlogik und Erwartungssicherheit setzen\, bleibt dieses Varieté offen\, manchmal sperrig\, gelegentlich überfordernd. Gerade darin liegt seine Aktualität. \nGesellschaftlich zeigt sich hier ein Gegenvorschlag zur Vereinzelung: Menschen teilen einen Abend\, ohne sich auf eine gemeinsame Meinung einigen zu müssen. Kulturell wird sichtbar\, dass politischer Diskurs nicht nur in Talkshows oder Social Feeds stattfindet\, sondern auch im Nebeneinander von Humor\, Musik und Artistik. \nFür Besucher bedeutet das: keine Garantie auf Gefallen\, aber auf Relevanz. Für die Stadt ist es ein Indikator dafür\, dass analoge Öffentlichkeit weiterhin funktioniert. Für die Branche zeigt sich\, dass langlebige Formate nicht durch Innovation\, sondern durch konsequente Offenheit überleben. \nDiese Einordnung trägt auch ohne den konkreten Eventnamen: Wo Kultur nicht erklärt\, sondern ausgesetzt wird\, entsteht ein Raum\, der Debatten nicht löst\, aber ermöglicht. \nFazit und journalistischer Ausblick\nDer „Blaue Montag“ ist kein Nostalgieformat\, sondern ein funktionierendes Gegenmodell zur kulturellen Verwertungskette. Seine Bedeutung liegt weniger im Programm als in der Haltung. Solche Formate werden nicht größer aber wichtiger. \n🔔 Weiterführende Einordnungen und Analysen finden Sie auf Events.Presse.Online. \nFAQ\nWann und wo findet der 227. „Blaue Montag“ statt?Am Montag\, 2. Februar 2026  um 20 Uhr im Kabarett-Theater Die Wühlmäuse in Berlin. \nFür wen ist das Event relevant?Für kulturinteressierte Besucher\, die politische Satire\, Musik und Performance im offenen Zusammenhang erleben wollen. \nWelche Themen stehen im Mittelpunkt?Zeitdiagnosen\, politische Satire\, kulturelle Vielfalt und künstlerische Experimente. \nWas unterscheidet den „Blauen Montag“ von ähnlichen Abenden?Die bewusste Mischung unterschiedlichster Kunstformen ohne thematische Vereinheitlichung. \nWarum ist das Event journalistisch berichtenswert?Weil es exemplarisch zeigt\, wie analoge Kulturformate gesellschaftliche Öffentlichkeit herstellen. \nQuellenliste:\n\n\nProgramm- und Hintergrundinformationen zum „Blauen Montag“\, Presse- und Archivmaterial \n\n\nAngaben des Kabarett-Theaters Die Wühlmäuse zur Veranstaltungsreihe und Historie \n\n\nKünstlerbiografien und Eigenangaben der beteiligten Kabarettisten\, Musiker und Performer \n\n\nZeitgenössische Berichterstattung und kulturjournalistische Einordnungen zum „Blauen Montag“ seit 1990 \n\n\nEigene redaktionelle Recherche und Kontextualisierung von Events.Presse.Online \n\n\nÖffentliche Angaben zur Spielstätte zur Reihe „Der Blaue Mittwoch“
URL:https://events.presse.online/event/warum-der-blaue-montag-bis-heute-relevant-bleibt/
LOCATION:Berliner Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“ GmbH\, Pommernallee 2-4\, Berlin\, 14052
CATEGORIES:Kultur & Konzerte
ATTACH;FMTTYPE=image/webp:https://events.presse.online/wp-content/uploads/2026/01/Blaue-Montag.webp
ORGANIZER;CN="Maulhelden.de":MAILTO:information@maulhelden.de
END:VEVENT
END:VCALENDAR