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SUMMARY:Wenn alte Orte digitale Bedeutung bekommen
DESCRIPTION:Stadtbad RELOADED: BEYOND Digitale Kunst als Stadtlabor im historischen Raum\nStädte stehen vor der Frage\, wie sie mit ihrem baulichen Erbe umgehen\, wenn Nutzung\, Finanzierung und Öffentlichkeit auseinanderdriften. Zwischen Denkmalschutz und Erlebnisökonomie entstehen neue Formate eines davon ist eine digitale Kunstausstellung in einem stillgelegten Schwimmbad in Berlin. \nMit „Stadtbad RELOADED: BEYOND“ wird ein 97 Jahre altes Stadtbad im Stil des Expressionismus temporär neu genutzt. In dem Gebäude dem Stadtbad Oderberger Straße treffen historische Architektur und digitale Projektionen aufeinander. Gezeigt werden mehr als 150 animierte Arbeiten internationaler Künstler:innen\, ergänzt durch raumgreifende Installationen\, darunter eine LED-Arbeit mit zehntausenden Lichtpunkten sowie eine immersive Deckenprojektion. \nDer Ansatz ist nicht neu\, aber konsequent: Ein Ort\, der seiner ursprünglichen Funktion entzogen ist\, wird nicht museal konserviert\, sondern kulturell reaktiviert. Zielgruppe sind kulturinteressierte Besucher:innen\, die digitale Kunst nicht nur als Bildschirmformat\, sondern als räumliches Erlebnis wahrnehmen wollen. Gleichzeitig richtet sich das Format an ein Publikum\, das urbane „Lost Places“ als Teil der Stadtidentität begreift. \nAbgrenzend wirkt weniger das Programm als der Ort selbst. Während viele immersive Ausstellungen in neutralen Hallen oder temporären Bauten stattfinden\, setzt dieses Projekt auf die Spannung zwischen historischer Substanz und digitaler Überformung. Kritisch gesehen wird dabei von Teilen der Öffentlichkeit die Gefahr\, dass Architektur zur bloßen Kulisse wird und der Erlebniswert die inhaltliche Auseinandersetzung überlagert. \nDie Relevanz solcher Formate speist sich aus mehreren Entwicklungen. Erstens wächst der Druck auf Städte\, leerstehende oder untergenutzte Gebäude wirtschaftlich und kulturell sinnvoll einzubinden. Zweitens hat sich digitale Kunst vom Nischenphänomen zur eigenständigen Sparte entwickelt\, die neue Präsentationsformen sucht. Drittens verändert sich das Kulturpublikum: Erwartet werden multisensorische Erlebnisse\, die sich klar von klassischen Ausstellungen unterscheiden. \nDiese Konstellation erklärt\, warum gerade jetzt historische Orte zu Experimentierfeldern werden. Digitale Installationen lassen sich vergleichsweise flexibel anpassen\, ohne irreversible Eingriffe in die Bausubstanz. Gleichzeitig erzeugen sie Aufmerksamkeit\, die klassische Nutzungskonzepte kaum noch erreichen. Für Besucher bedeutet das eine niedrigere Zugangsschwelle zur Kunst\, für die Stadt eine temporäre Belebung eines identitätsstiftenden Ortes. \nKulturell wirft das Fragen auf: Wird Geschichte hier neu erzählt oder lediglich ästhetisch überblendet? Wirtschaftlich zeigt sich\, dass Erlebnisformate zunehmend als Zwischennutzung fungieren\, wo dauerhafte Konzepte fehlen. Für die Branche der digitalen Kunst bestätigt sich ein Trend: Sichtbarkeit entsteht weniger über Inhalte allein als über spektakuläre Räume. \nBedeutung für Stadt und Öffentlichkeit\nFür Berlin fügt sich das Projekt in eine längere Reihe von Umnutzungen ein\, bei denen Industriebauten\, Bäder oder Verkehrsanlagen kulturell neu interpretiert werden. Solche Formate stärken kurzfristig die kulturelle Vielfalt\, ersetzen aber keine langfristige Debatte über den Umgang mit städtischem Erbe. Für die Öffentlichkeit bleibt entscheidend\, ob der Ort als Teil der Stadtgeschichte erfahrbar bleibt – oder ob er im Erlebnis verschwindet. \nFazit\n„Stadtbad RELOADED: BEYOND“ steht exemplarisch für eine Gegenwart\, in der digitale Kunst und urbane Erinnerung zusammengeführt werden. Das Projekt zeigt Chancen\, aber auch Grenzen dieser Entwicklung. Entscheidend wird sein\, ob solche Formate über den Moment hinaus Impulse für eine nachhaltige Nutzung historischer Räume liefern. Eine vertiefende Einordnung zur Rolle immersiver Kunst im Stadtraum folgt. \n🔔 Mehr Einordnungen zu Kultur\, Stadt und Gesellschaft auf Events.Presse.Online \nFAQ\nWann und wo findet das Event statt?In Berlin\, im ehemaligen Stadtbad an der Oderberger Straße; die Ausstellung läuft zeitlich begrenzt. \nFür wen ist das Event relevant und warum?Für kulturinteressierte Besucher:innen\, die sich für digitale Kunst und urbane Umnutzung historischer Gebäude interessieren. \nWelche Themen stehen im Mittelpunkt?Digitale Kunst\, immersive Installationen und der Umgang mit historischer Architektur. \nWas unterscheidet es von vergleichbaren Formaten?Der konsequente Einsatz eines denkmalgeschützten Schwimmbads als Ausstellungsraum. \nWarum ist das journalistisch berichtenswert?Weil das Projekt zentrale Fragen zu Stadtentwicklung\, Kulturwandel und Erlebnisökonomie berührt. \nQuellenliste\n\n\nEigene Vor-Ort-Recherche und journalistische Beobachtung \n\n\nHintergrundinformationen der Ausstellungsbetreiber zu „Stadtbad RELOADED: BEYOND“ \n\n\nDenkmal- und Bauhistorische Angaben zum Stadtbad Oderberger Straße\, Berlin \n\n\nVeröffentlichungen und Fachbeiträge zur Entwicklung immersiver und digitaler Kunstformate in Europa \n\n\nKulturpolitische Einordnungen zur Zwischennutzung historischer Gebäude in Großstädten \n\n\nBranchenanalysen zur Erlebnisökonomie und zu immersiven Ausstellungen (Kunst- und Kultursektor) \n\n\nAllgemeine stadtsoziologische und kulturwissenschaftliche Literatur zur Umnutzung von „Lost Places“ in urbanen Räumen
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SUMMARY:Berlins Museum spielt mit der Wahrnehmung
DESCRIPTION:DeJa Vu Museum Berlin: Illusionen und digitale Kunst erleben\nDas DeJa Vu Museum in Berlin-Mitte verbindet optische Täuschungen\, digitale Kunst und interaktive Installationen. Die dauerhaft geöffnete Ausstellung richtet sich an Familien\, Gruppen\, Touristen und alle\, die Wahrnehmung nicht nur betrachten\, sondern selbst erproben möchten. \nKeine Neueröffnung\, sondern ein etablierter Erlebnisort\nDie Formulierung\, das Museum habe „seine Türen in Berlin geöffnet“\, steht weiterhin auf der Veranstalterseite. Sie bezeichnet jedoch keine aktuelle Neueröffnung: Eine Besucherordnung datiert bereits vom 15. Mai 2023\, zudem liegen öffentliche Besucherberichte aus dem Juni 2023 vor. Das DeJa Vu Museum gehört damit seit mindestens drei Jahren zum Berliner Freizeitangebot. \nAktueller Anlass für die redaktionelle Vorstellung ist deshalb nicht eine Eröffnung\, sondern die anhaltende Entwicklung interaktiver Ausstellungsformate in Berlin. Während klassische Museen vor allem Originale\, historische Objekte oder künstlerische Positionen präsentieren\, setzen sogenannte Erlebnismuseen stärker auf Beteiligung\, Fotografie und unmittelbar sichtbare Effekte. \nDas DeJa Vu Museum befindet sich in der Rochstraße 14c in Berlin-Mitte\, zwischen Alexanderplatz und Hackeschem Markt. Betreiber ist die Deja Vu Museum GmbH\, vertreten durch die Geschäftsführer Tomasz Jankowski und Chris Jankowski. Nach offiziellen Angaben ist das Haus täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. \nKunst\, Technik und optische Täuschungen\nDie Ausstellung arbeitet mit digitalen\, physischen\, optischen und interaktiven Exponaten. Besucher können Perspektiven verändern\, visuelle Effekte auslösen und sich selbst als Teil einer Inszenierung fotografieren. Genannt werden unter anderem Spiegel-\, Gewitter-\, Sternen- und Kugelräume sowie Installationen\, die mit Licht\, Bewegung und räumlicher Wahrnehmung spielen. \nZur Dauerausstellung gehören nach Angaben des Museumsportals Museum.de außerdem rund 60 Bilder des ukrainischen Künstlers Oleg Shupliak. Seine Arbeiten verbinden mehrere Motive innerhalb eines Bildes und verändern ihre Wirkung abhängig von Blickwinkel und Betrachtungsdauer. \nDamit liegt das Haus zwischen Ausstellung\, Freizeitattraktion und fotografischer Erlebniswelt. Die Bezeichnung „Museum“ sollte dabei nicht mit dem Auftrag einer öffentlichen Sammlung oder wissenschaftlich kuratierten Kulturinstitution gleichgesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt erkennbar auf Unterhaltung\, Interaktion und visueller Erfahrung. \nBesonders relevant für Familien und Touristen\nFür Familien besteht der zentrale Mehrwert darin\, dass viele Installationen unmittelbar ausprobiert werden können. Optische Täuschungen machen abstrakte Themen wie Perspektive\, Größenverhältnisse\, Licht oder die Verarbeitung visueller Reize anschaulich. Wie weit die einzelnen Exponate diese Effekte wissenschaftlich erklären\, lässt sich anhand der öffentlich zugänglichen Angaben allerdings nicht abschließend beurteilen. \nAuch touristisch ist die Lage bedeutsam. Alexanderplatz\, Hackescher Markt\, Museumsinsel und Berliner Dom befinden sich in der näheren Umgebung. Das Museum ergänzt damit ein innerstädtisches Angebot\, das sich sowohl an Tagesgäste als auch an Familien richtet\, die eine wetterunabhängige Aktivität suchen. \nFür den Berliner Freizeitmarkt steht das Konzept zugleich für einen Wandel: Kultur- und Erlebnisangebote werden stärker auf Beteiligung\, kurze Vermittlungswege und visuell teilbare Momente ausgerichtet. Solche Formate konkurrieren nicht nur um Eintrittsgelder\, sondern auch um Aufmerksamkeit auf Instagram\, TikTok und anderen Plattformen. \nWarum Events.Presse.Online darüber berichtet\nDas DeJa Vu Museum ist kein zeitlich begrenztes Event\, sondern eine dauerhafte Attraktion. Es passt dennoch in die redaktionelle Auswahl von Events.Presse.Online\, weil es beispielhaft zeigt\, wie sich Freizeit\, digitale Bildkultur\, Tourismus und niedrigschwellige Kulturvermittlung miteinander verbinden. \nBerichtenswert ist deshalb weniger ein vermeintlicher Neueröffnungsstatus als die Frage\, welche Rolle interaktive Erlebnisorte inzwischen im Berliner Stadt- und Kulturleben spielen. Das Museum bietet dafür einen konkreten\, zentral gelegenen Anlaufpunkt. \nWarum dieses Event relevant ist\n\nVerbindet optische Täuschungen\, digitale Kunst und aktive Beteiligung.\nBietet Familien einen leicht zugänglichen Einstieg in Wahrnehmung und Perspektive.\nErgänzt das touristische Angebot zwischen Alexanderplatz und Hackeschem Markt.\nSteht beispielhaft für den wachsenden Markt interaktiver Erlebnisformate.\nErmöglicht einen wetterunabhängigen Besuch zu allen Jahreszeiten.\n\nWas Besucher wissen sollten\n\nOrt: Rochstraße 14c\, 10178 Berlin-Mitte.\nZeitraum: Dauerhafte Ausstellung\, kein befristetes Event.\nÖffnungszeiten: Laut Betreiber täglich von 10 bis 20 Uhr.\nEintritt: Berlin.de nennt aktuell 15 Euro regulär und 13 Euro ermäßigt; Preise vor dem Besuch prüfen.\nZugang: Zur Barrierefreiheit liegen widersprüchliche beziehungsweise unvollständige Angaben vor. Eine direkte Anfrage beim Museum wird empfohlen.\n\n Unabhängiger Event-Journalismus lebt von Reichweite.\nFolgen Sie Events.Presse.Online auf X\, LinkedIn oder Instagram und bleiben Sie informiert. \nFazit & Ausblick\nDas DeJa Vu Museum erweitert Berlins Kulturlandschaft nicht durch eine klassische Sammlung\, sondern durch ein publikumsorientiertes Erlebnisformat. Beobachtenswert bleibt\, wie dauerhaft solche interaktiven Konzepte Besucher binden und welchen Beitrag sie zwischen Freizeitangebot\, Kunstvermittlung und Städtetourismus leisten können. \nFAQ-Bereich\nIst das DeJa Vu Museum 2026 neu eröffnet worden?\nNein. Dokumente und Besucherberichte belegen\, dass es bereits 2023 geöffnet war. \nWo befindet sich das DeJa Vu Museum?\nIn der Rochstraße 14c in Berlin-Mitte\, nahe Alexanderplatz und Hackeschem Markt. \nWann ist das Museum geöffnet?\nNach Angaben des Betreibers täglich von 10 bis 20 Uhr. \nFür wen eignet sich die Ausstellung?\nDas Angebot richtet sich besonders an Familien\, Paare\, Gruppen\, Schulklassen und Berlin-Besucher. \nMuss man Tickets vorab buchen?\nUnter der Woche sind laut Betreiber auch Kassenkäufe möglich. Für Wochenenden wird eine Onlinebuchung empfohlen. \nQuellenliste\n\nOffizielle Internetseite des DeJa Vu Museums\, abgerufen am 23. Juni 2026\nImpressum der Deja Vu Museum GmbH\nBesucherordnung des DeJa Vu Museums\, Stand 15. Mai 2023\nBerlin.de: Eintrag „Deja Vu Museum“\, Stand 26. Februar 2026\nvisitBerlin: Besucherinformationen und Anreise\nMuseum.de: Ausstellungsbeschreibung\nÖffentliche Besucherberichte aus dem Jahr 2023\nSämtliche Programm- und Ausstellungsdetails laut Veranstalter
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