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SUMMARY:Kurt Weill jenseits von Brecht: „Youkali“ in Berlin
DESCRIPTION:Vladimir Kornéev singt Kurt Weill: Was „Youkali“ erzählt\nBerlin. Kurt Weill gehört zur Musikgeschichte Berlins. Doch wer bei seinem Namen zuerst an Bertolt Brecht und die „Dreigroschenoper“ denkt\, kennt nur einen Teil seines Werks. Genau dort setzt „Youkali“ an: Vladimir Kornéev singt am 15. September 2026 in der Bar jeder Vernunft Weill\, Markus Syperek begleitet ihn am Flügel. Der Abend ist eine Gelegenheit\, die Musik des Komponisten auch vor dem Hintergrund von Flucht und Exil zu hören. \nEin Lied über einen Ort\, den es nicht gibt\n„Youkali“ beschreibt die Sehnsucht nach einem Land\, in dem Menschen frei und geachtet leben können. Der Gedanke wirkt einfach. Seine Entstehungszeit gibt ihm Gewicht: Weill hatte Deutschland nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verlassen und arbeitete in Frankreich\, als die Musik entstand. \nUrsprünglich war „Youkali“ ein instrumentaler Tango-Habanera für das 1934 in Paris aufgeführte Bühnenwerk „Marie galante“. Der französische Text von Roger Fernay kam später hinzu. Das Lied trägt damit zwei Ebenen in sich: eine Musik\, die zum Tanz gehört\, und Worte über einen ersehnten Zufluchtsort. Diese Spannung macht es zu einem treffenden Titel für einen Abend\, der Weills Lebenswerk gewidmet ist. \nWarum Weills Geschichte nach Berlin zurückführt\nWeill wurde in Dessau geboren\, entwickelte sich im Berlin der 1920er-Jahre zum prägenden Komponisten des Musiktheaters und floh vor den Nationalsozialisten. Seine Arbeit endete nicht mit dem Abschied aus Deutschland: In Frankreich und später in den USA schrieb er weiter für die Bühne. Wer Weill ausschließlich über seine Zusammenarbeit mit Brecht wahrnimmt\, übersieht diese Entwicklung. \nDarin liegt der Berliner Bezug des Konzerts. Die Stadt war ein Ort von Weills künstlerischem Aufstieg\, aber auch der Ausgangspunkt eines erzwungenen Bruchs. „Youkali“ verbindet beide Teile seiner Geschichte\, ohne dass das Programm deshalb als historische Vorlesung verstanden werden müsste. Es ist ein Chansonabend: Entscheidend wird sein\, was Kornéev durch Stimme\, Text und musikalische Gestaltung aus den Liedern macht. \nFür wen sich der Abend eignet\nInteressant ist das Konzert für Menschen\, die Chanson\, Musiktheater oder Kurt Weill jenseits seiner bekanntesten Brecht-Arbeiten kennenlernen möchten. Auch ohne Vorkenntnisse bietet der Titelsong einen Zugang: Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit ist verständlich\, selbst wenn man seine Entstehungsgeschichte nicht kennt. \nDie Veranstaltungsankündigung nennt Kornéev und Syperek\, veröffentlicht aber keine vollständige Liedfolge. Welche Werke neben „Youkali“ erklingen\, bleibt damit offen. Ebenso sollte niemand eine szenische Aufführung erwarten: Angekündigt ist ein Gesangsprogramm mit Klavierbegleitung. \nBesucherinformation: „YOUKALI – Vladimir Kornéev singt Kurt Weill“ beginnt am Dienstag\, 15. September 2026\, um 20 Uhr in der Bar jeder Vernunft\, Schaperstraße 24\, 10719 Berlin. Einlass und Gastronomie beginnen laut Veranstaltungsort um 18.30 Uhr; Zutritt für Kinder ist ab sechs Jahren möglich. \nFAQ: „Youkali“ mit Vladimir Kornéev in Berlin\nWann und wo findet das Konzert statt?\n„Youkali“ beginnt am Dienstag\, 15. September 2026\, um 20 Uhr in der Bar jeder Vernunft\, Schaperstraße 24\, 10719 Berlin. Der Einlass beginnt laut Veranstaltungsort um 18.30 Uhr. \nWer steht auf der Bühne?\nVladimir Kornéev singt Musik von Kurt Weill. Markus Syperek begleitet ihn am Flügel. \nWelche Lieder werden gesungen?\nDas Programm trägt den Titel „Youkali“. Eine vollständige Liedfolge hat der Veranstaltungsort nicht veröffentlicht. \nWas kosten die Tickets?\nDie Bar jeder Vernunft nennt Preise von 17\,90 bis 47\,90 Euro\, ermäßigt 12\,50 bis 18\,50 Euro. Verfügbarkeit und aktuellen Preis für den gewünschten Platz zeigt die offizielle Veranstaltungsseite. \nIst der Abend für Kinder geeignet?\nDer Veranstaltungsort gestattet den Zutritt ab sechs Jahren. Inhaltlich richtet sich der Chansonabend vor allem an Menschen\, die sich für Kurt Weills Musik und musikalisches Theater interessieren. \nQuellen und Transparenz: Termin\, Besetzung\, Preise und Besuchsregeln stammen von der Bar jeder Vernunft. Die Angaben zur Entstehung von „Youkali“ und zu Weills Werken beruhen auf Veröffentlichungen der Kurt Weill Foundation. Eine eigene Besprechung der Aufführung ist dieser Vorbericht nicht. \n Unabhängiger Event-Journalismus lebt von Reichweite.Folgen Sie Events.Presse.Online auf X\, LinkedIn oder Instagram und bleiben Sie informiert.
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