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SUMMARY:Tempelhofs Flugzeuggeschichte rückt wieder in den Fokus
DESCRIPTION:Flugzeugklassiker am THF: Warum Erinnerungskultur am Flughafen Tempelhof neue Bedeutung gewinnt\nBerlin. Industriekultur erlebt derzeit eine neue Aufmerksamkeit nicht als Nostalgie\, sondern als Mittel gesellschaftlicher Selbstvergewisserung. In dieses Spannungsfeld ordnet sich eine Fotoausstellung ein\, die historische Flugzeuge am Flughafen Tempelhof aus ungewohnten Perspektiven zeigt. \nEin Ort\, viele Bedeutungen\nVom 14. Februar bis zum 29. März ist im THF TOWER am Flughafen Tempelhof die Fotoausstellung „Flugzeugklassiker am THF“ zu sehen. Sie rückt drei Flugzeuge des Deutsches Technikmuseum in den Fokus\, die dauerhaft in den Hangars des ehemaligen Zentralflughafens stationiert sind: eine Iljuschin IL-14P\, eine Douglas C-54 „Skymaster“ und eine Focke-Wulf Fw 200 „Condor“. \nTempelhof ist kein neutraler Ausstellungsort. Seit 1995 steht das Ensemble unter Denkmalschutz und gilt als größtes Baudenkmal Europas. Kaum ein anderer Ort in Deutschland bündelt so viele historische Schichten: zivile Luftfahrt\, NS-Zeit\, Luftbrücke\, Kalter Krieg\, Stilllegung und heutige Zwischennutzungen. Die Ausstellung greift diese Verdichtung auf ohne sie explizit zu erklären. \nDie Flugzeuge als historische Marker\nDie Douglas C-54 ist eng mit der Berliner Luftbrücke verbunden und steht bis heute für Versorgung\, Solidarität und geopolitische Abhängigkeiten der Nachkriegszeit. Die Iljuschin IL-14P verweist auf die Luftfahrtgeschichte der DDR und deren technische Eigenständigkeit im Ostblock. Die Fw 200 wiederum erinnert an eine Epoche\, in der deutsche Ingenieurskunst international Maßstäbe setzte\, zugleich aber militärisch instrumentalisiert wurde. \nDiese Maschinen sind keine beweglichen Exponate mehr\, sondern konservierte Zeitzeugen. Ehrenamtliche Mechaniker\, Ingenieure und Piloten halten sie instand ein Aspekt\, der die Ausstellung implizit mitverhandelt: technisches Wissen als immaterielles Kulturerbe. \nPerspektiven der Ausstellung\nRund 20 großformatige Fotografien zeigen die Flugzeuge aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Verantwortlich ist die Fotografengruppe „Lichtlinsen“\, eine lose Berliner Interessengemeinschaft. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen dokumentarischer Präzision und konzeptioneller Annäherung. Analoge und digitale Techniken stehen gleichberechtigt nebeneinander. \nAus Sicht der Fotografen geht es um Sichtbarmachung von Details\, die Besucher bei Führungen selten wahrnehmen. Aus Sicht des Publikums eröffnet sich ein Zugang\, der weniger erklärend als beobachtend ist. Die Ausstellung positioniert sich damit bewusst zwischen Museum\, Dokumentation und künstlerischer Interpretation. \nAnalyse: Warum gerade jetzt?\nDass diese Ausstellung gerade jetzt stattfindet\, ist kein Zufall. Der Umgang mit historischer Infrastruktur wird zunehmend politisch diskutiert: Sanierungskosten\, Nachnutzung\, Klimabilanz und Erinnerungskultur stehen in Konkurrenz. Tempelhof ist dafür ein exemplarischer Ort. \nZugleich wächst das Interesse an Technikgeschichte jenseits reiner Fortschrittserzählungen. In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und Debatten über militärische Abhängigkeiten erhält der Blick auf frühere Luftfahrt- und Logistikkonzepte neue Aktualität. Die Ausstellung bedient dieses Interesse\, ohne es zu instrumentalisieren. \nFür Berlin bedeutet das: Tempelhof wird weiter als kultureller Resonanzraum genutzt\, nicht nur als Eventfläche. Für die Museumslandschaft zeigt sich ein Trend zur Dezentralisierung Geschichte verlässt klassische Ausstellungshallen und kehrt an ihre Entstehungsorte zurück. \nRelevanz und Abgrenzung\nRelevant ist die Ausstellung für ein kultur- und geschichtsinteressiertes Publikum\, für Technikaffine und für jene\, die Tempelhof als politischen Ort begreifen. Weniger angesprochen sind Besucher\, die eine umfassende historische Einordnung oder interaktive Vermittlung erwarten beides leistet die Ausstellung bewusst nicht. \nGerade diese Zurückhaltung unterscheidet sie von Eventformaten mit Erlebnisanspruch. Die Fotografien setzen auf Konzentration und Kontextwissen der Betrachter. \nWeitere Einordnungen zu Kulturorten und gesellschaftlichen Entwicklungen finden Sie auf Events.Presse.Online. \nFazit\n„Flugzeugklassiker am THF“ ist keine nostalgische Rückschau\, sondern ein stiller Kommentar zur Frage\, wie Gesellschaft mit technischen Hinterlassenschaften umgeht. Die Ausstellung nutzt die Kraft des Ortes\, ohne ihn zu erklären und fordert damit zur eigenen Einordnung auf. \nFAQ\nWann und wo findet die Ausstellung statt?Vom 14. Februar bis 29. März im THF TOWER am Flughafen Tempelhof\, samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr. \nIst der Eintritt kostenpflichtig?Nein\, der Besuch ist kostenfrei. \nWelche Flugzeuge werden gezeigt?Eine Iljuschin IL-14P\, eine Douglas C-54 „Skymaster“ und eine Focke-Wulf Fw 200 „Condor“. \nFür wen ist die Ausstellung besonders relevant?Für kultur-\, zeit- und technikgeschichtlich interessierte Besucher sowie für Menschen mit Interesse an der Geschichte Tempelhofs. \nWarum ist die Ausstellung journalistisch berichtenswert?Sie spiegelt aktuelle Debatten über Erinnerungskultur\, Denkmalschutz und den Umgang mit historischer Infrastruktur wider. \nQuellen\n\n\nDeutsches Technikmuseum Berlin: Angaben zu Sammlung\, Dauerleihgaben und Flugzeughistorie \n\n\nFlughafen Tempelhof / Tempelhof Projekt GmbH: Informationen zum THF TOWER\, Öffnungszeiten und Nutzung \n\n\nAusstellungsmaterialien „Flugzeugklassiker am THF“ (Pressemappe\, Stand Februar 2026) \n\n\nAngaben der Fotografengruppe „Lichtlinsen“ zu Arbeitsweise und Ausstellungskonzept \n\n\nZeitgeschichtliche Einordnung zur Berliner Luftbrücke und Luftfahrtgeschichte (1940er–1960er Jahre) \n\n\nDenkmalschutzstatus Flughafen Tempelhof seit 1995 (Land Berlin)
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SUMMARY:Was die VELOBerlin über Berlins Verkehrswende zeigt
DESCRIPTION:VELOBerlin 2026: Warum die Fahrradmesse mehr über Berlins Mobilitätskonflikte verrät als über Freizeit\nBerlin. Mobilität ist längst mehr als Fortbewegung. In Großstädten ist sie zu einer sozialen\, politischen und wirtschaftlichen Konfliktzone geworden\, in der Fragen nach Sicherheit\, Klima\, Flächennutzung und Alltagstauglichkeit gleichzeitig verhandelt werden. \nVor diesem Hintergrund findet am 11. und 12. April 2026 die VELOBerlin auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof statt. Das Festival existiert seit 2011\, zog 2018 von der Messe Berlin nach Tempelhof um und hat sich laut Visit Berlin in den vergangenen Jahren mit mehr als 19.000 Besucherinnen und Besuchern zu einer der sichtbarsten Fahrradveranstaltungen der Hauptstadt entwickelt. \nZwischen Messe\, Stadtlabor und Marktsignal\nDie VELOBerlin ist keine klassische Fachmesse nur für Branchenpublikum. Laut Veranstalter setzt sie auf Teststrecken\, Bühnenprogramm und breite Publikumsansprache; damit richtet sie sich an Alltagsradler\, Familien\, Pendler\, Technikinteressierte und Menschen\, die Mobilität als Lebensstil oder politische Frage begreifen. Genau darin liegt ihr journalistischer Wert: Das Event bündelt Konsum\, Infrastrukturdebatte und Stadtkultur an einem Ort. \nRelevant ist das vor allem für Berlin. Die Hauptstadt verfügt inzwischen über ein verbindliches Mobilitätsgesetz\, ein ausgebautes Zielnetz für den Radverkehr und zahlreiche Dauerzählstellen\, gleichzeitig bleibt die Umsetzung umstritten. Der Radfortschrittsbericht dokumentiert laufende Infrastrukturarbeit\, während der ADFC Berlin für das Fahrradklima zuletzt eine deutlich kritische Bilanz zog. Die VELOBerlin trifft also auf eine Stadt\, in der das Rad politisch gewollt ist\, im Alltag aber vielerorts noch um Raum und Sicherheit ringt. \nFür die Branche ist die Messe ebenfalls ein Signal. Der Zweirad-Industrie-Verband meldete für 2025 rund 90\,6 Millionen Fahrräder und E-Bikes in Deutschland; E-Bikes erreichten beim Absatz knapp 53 Prozent Marktanteil. Gleichzeitig sank der Umsatz mit Rädern und E-Bikes um 7\,7 Prozent auf 5\,85 Milliarden Euro. Das spricht für einen Markt\, der groß und gesellschaftlich verankert ist\, wirtschaftlich aber nicht mehr von Boom\, sondern von Konsolidierung geprägt wird. \nWarum das Event gerade jetzt relevant ist\nDie eigentliche Bedeutung der VELOBerlin 2026 liegt deshalb weniger im Schauwert einzelner Modelle als in der Frage\, welche Rolle das Fahrrad in einer angespannten Gegenwart einnimmt. Es steht zugleich für klimafreundliche Mobilität\, neue urbane Konsummuster\, Gesundheitsorientierung und den Wunsch nach unabhängiger Fortbewegung in überlasteten Städten. Aber es steht eben auch für Preisfragen\, Infrastrukturmängel und politische Polarisierung. \nAus Sicht der Veranstalter und Aussteller ist die Messe eine Plattform für Innovation\, Sichtbarkeit und Nachfrage. Aus Sicht der Stadtgesellschaft ist sie eher ein Schaufenster für eine offene Debatte: Wer profitiert von besserer Radinfrastruktur\, wer fühlt sich verdrängt\, und wie alltagstauglich ist die Verkehrswende außerhalb gut erschlossener Innenstadtlagen? Dass Berlin beim Fahrradklima-Test schlecht abschnitt\, während zugleich Millionen Radfahrten an Zählstellen registriert werden\, zeigt genau diesen Widerspruch zwischen Nutzung und Zufriedenheit. \nFür Besucher ist die VELOBerlin relevant\, wenn sie Mobilität praktisch vergleichen wollen: klassisches Fahrrad\, E-Bike\, Lastenrad\, Zubehör\, Sicherheit\, Service. Weniger relevant ist sie für Menschen\, die im Event nur Unterhaltung suchen oder für jene\, die die Verkehrsfrage ausschließlich ideologisch führen. Denn journalistisch interessant wird die Messe dort\, wo sie konkrete Alltagsfragen sichtbar macht: Was ist bezahlbar\, was sicher\, was wartungsarm\, was stadtverträglich? \nFazit\nDie VELOBerlin 2026 ist damit weniger ein Freizeittermin als ein Verdichtungspunkt aktueller Stadtentwicklung. Sie zeigt\, dass das Fahrrad in Deutschland nicht mehr Nischenthema ist\, sondern Teil einer größeren Auseinandersetzung über Klima\, Fläche\, Konsum und Lebensqualität. Gerade deshalb ist die Veranstaltung journalistisch berichtenswert: nicht wegen des Eventcharakters\, sondern weil sich an ihr exemplarisch ablesen lässt\, wie mobil eine Stadt sein will und wie weit sie auf diesem Weg tatsächlich ist. \nMehr Einordnungen zu Berliner Events\, urbaner Mobilität und gesellschaftlichen Trends lesen Sie auf Events.Presse.Online. \nFAQ\nWann und wo findet die VELOBerlin 2026 statt?\nDie VELOBerlin 2026 findet am 11. und 12. April 2026 am Flughafen Tempelhof in Berlin statt. \nFür wen ist das Event relevant?\nVor allem für Alltagsradler\, Pendler\, Familien\, E-Bike-Interessierte\, Lastenrad-Nutzer und Menschen\, die urbane Mobilität praktisch vergleichen wollen. \nWelche Themen stehen im Mittelpunkt?\nIm Zentrum stehen Fahrrad- und E-Bike-Trends\, Testmöglichkeiten\, Zubehör\, urbane Mobilität und die Frage\, wie nachhaltige Fortbewegung im Alltag funktioniert. \nWas unterscheidet die VELOBerlin von vergleichbaren Veranstaltungen?\nSie verbindet Publikumsfestival\, Produkttest und Mobilitätsdebatte an einem symbolisch aufgeladenen Ort mitten in Berlin. Dadurch wirkt sie stärker als städtisches Stimmungsbild denn als reine Fachmesse. \nWarum ist die VELOBerlin journalistisch berichtenswert?\nWeil sie zentrale Konflikte der Gegenwart bündelt: Verkehrswende\, Konsumzurückhaltung\, E-Bike-Boom\, Infrastrukturdefizite und die politische Auseinandersetzung um den öffentlichen Raum. \nQuellenliste\n\n\nVELOBerlin: offizielle Veranstalterseite / Veranstaltungsinformationen 2026 \n\n\nBerlin.de: Senatsverwaltung für Mobilität\, Verkehr\, Klimaschutz und Umwelt\, Informationen zum Mobilitätsgesetz Berlin \n\n\nVisit Berlin: Eintrag und Hintergrundinformationen zur VELOBerlin \n\n\nZweirad-Industrie-Verband (ZIV): Marktdaten 2025 zum deutschen Fahrrad- und E-Bike-Markt \n\n\nADFC Berlin: Pressemitteilung und Einordnung zum Fahrradklima-Test 2024 \n\n\nBerlin.de: Radverkehrsberichte und Informationen zur Radverkehrsinfrastruktur in Berlin
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