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SUMMARY:Maren Kroymann blickt musikalisch auf die Sixties
DESCRIPTION:Maren Kroymann bringt „In My Sixties“ nach Berlin\nMaren Kroymann kehrt mit ihrer Musik-Show „In My Sixties“ vom 6. bis 8. November 2026 ins TIPI AM KANZLERAMT zurück. An drei Abenden verbindet die Sängerin\, Schauspielerin und Kabarettistin prägende Songs der 1960er-Jahre mit einem persönlichen Blick auf Jugend\, gesellschaftlichen Aufbruch und überkommene Moralvorstellungen. \nDas Programm ist keine konventionelle Oldieshow. Kroymann untersucht\, welche Versprechen die Popmusik einer Generation machte\, die nach mehr Freiheit\, Leichtigkeit und sexueller Selbstbestimmung suchte. Begleitet wird sie von Matthias Binner am Piano\, Ralf Lehmann an der Gitarre\, H. D. Lorenz am Bass und Ralf Kündgen am Schlagzeug. \nSongs der 1960er zwischen Aufbruch und Ernüchterung\n„In My Sixties“ entstand anlässlich von Kroymanns 60. Geburtstag und wurde 2011 in der BAR JEDER VERNUNFT uraufgeführt. Unter dem augenzwinkernden Leitmotiv „50 Jahre Pubertät“ erinnert die Künstlerin an eine Zeit\, in der britische und amerikanische Popmusik für viele Jugendliche einen Gegenentwurf zur Lebenswelt ihrer Eltern darstellte. \nIm Zentrum stehen musikalische Fundstücke der 1960er-Jahre und deren gesellschaftlicher Hintergrund. Kroymann nimmt die Sehnsüchte ernst\, die mit den Liedern verbunden waren\, betrachtet jedoch auch Rollenbilder und ideologische Altlasten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der britischen Sängerin Dusty Springfield\, deren Stimme für Kroymann eine damals neu wahrnehmbare weibliche Stärke verkörperte. Zum musikalischen Umfeld des Programms gehören ebenfalls Songs von Hank Williams und Elvis Presley. \nDer Abend verbindet Konzert\, biografische Erzählung und Kabarett. Viele Stücke sind englischsprachig. Nach Angaben des TIPI AM KANZLERAMT ist das Programm deshalb auch für Gäste geeignet\, die wenig oder kein Deutsch sprechen. \nMaren Kroymann und ihre Band im TIPI AM KANZLERAMT\nMaren Kroymann arbeitet seit den frühen 1980er-Jahren als Kabarettistin und wurde später einem breiten Publikum als Schauspielerin und Satirikerin bekannt. Ihre Sketch-Sendung „Kroymann“ erhielt unter anderem Grimme-Preise in den Jahren 2018\, 2019 und 2025. Im Jahr 2023 wurde Kroymann mit dem Grimme-Ehrenpreis ausgezeichnet\, 2024 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. \nBei den Berliner Vorstellungen steht sie gemeinsam mit ihrer langjährigen Band auf der Bühne: \n\nMatthias Binner: Piano\nRalf Lehmann: Gitarre\nH. D. Lorenz: Bass\nRalf Kündgen: Schlagzeug\n\nTermine und Tickets für „In My Sixties“\nDie Vorstellungen am Freitag\, 6. November\, und Samstag\, 7. November 2026\, beginnen jeweils um 20 Uhr. Am Sonntag\, 8. November\, startet die Show bereits um 19 Uhr. \nTickets kosten laut Spielstätte regulär zwischen 22\,90 und 57\,90 Euro. Ermäßigte Karten werden für 12\,50 bis 18\,50 Euro angeboten. Die konkrete Verfügbarkeit kann sich bis zum Veranstaltungstermin ändern. Restkarten gibt es an der Abendkasse\, sofern die jeweilige Vorstellung nicht ausverkauft ist. \nEinlass und Anreise\nEinlass\, Abendkasse und Restauration beginnen in der Regel 90 Minuten vor der Vorstellung. An den gebuchten Tischen gilt freie Platzwahl. Jacken\, Taschen und Rucksäcke müssen an der Garderobe abgegeben werden; die Gebühr beträgt 1\,50 Euro. Bild-\, Video- und Tonaufnahmen sind während der Vorstellung nicht gestattet. \nDie nächstgelegene U-Bahn-Station ist Bundestag an der Linie U5. Weitere Verbindungen bestehen über den Berliner Hauptbahnhof mit den S-Bahn-Linien S3\, S5\, S7 und S9 sowie über den Bahnhof Brandenburger Tor. Der Bus 100 hält am Platz der Republik. Da Parkplätze rund um das Regierungsviertel nur eingeschränkt vorhanden sind\, empfiehlt sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. \nQuellen und Transparenz\n\nTIPI AM KANZLERAMT: „Maren Kroymann & Band – In My Sixties“\, Veranstaltungsdaten\, Programm\, Besetzung und Preise; abgerufen am 31. August 2026\nTIPI AM KANZLERAMT: Informationen zum Besuch\, Einlass\, Abendkasse und Anreise; abgerufen am 31. August 2026\nBerlin Bühnen: „Maren Kroymann & Band: In My Sixties“\, ergänzende Termin- und Preisinformationen; abgerufen am 31. August 2026\nMaren Kroymann: Biografie\, künstlerischer Werdegang und Auszeichnungen; abgerufen am 31. August 2026\nBundespräsident: Bekanntgabe der Ordensverleihungen\, 9. April 2024
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SUMMARY:Kay Ray in Berlin: Wann wird Provokation zu Kabarett?
DESCRIPTION:Kay Ray in Berlin: Wie viel Reibung verträgt ein Kabarettabend?\nBerlin. Ein Kabarettabend darf anecken. Kay Ray macht daraus seit Jahren ein Bühnenprinzip: Er singt\, wechselt die Tonlage und sucht den Widerspruch. Seine eigene Programmbeschreibung stellt die Freiheit\, auch Unbequemes auszusprechen\, ausdrücklich in den Mittelpunkt. Am 26. Januar bringt er diese „Kay Ray Show“ nach Berlin. \nProvokation ist noch keine Pointe\nIn der Ankündigung geht es um Tabus\, gesellschaftliche Regeln und die Frage\, was man sagen darf. Das beschreibt die Haltung der Show\, verrät aber wenig über die Qualität eines einzelnen Abends. Eine Grenzüberschreitung kann einen Gedanken freilegen. Sie kann ebenso bei der bloßen Geste stehen bleiben. \nDarin liegt der reizvolle Maßstab für Kay Rays Auftritt: Was geschieht nach dem ersten Schreck oder Lacher? Wird aus einer Zumutung eine Beobachtung\, über die sich streiten lässt? Oder genügt der Show das Wissen\, dass sie provoziert hat? Beide Reaktionen gehören zum möglichen Publikumserlebnis. Die Antwort lässt sich aus einem Programmtext nicht vorwegnehmen. \nDie Wühlmäuse sind mehr als eine Adresse\nDer Berliner Ort gibt dem Auftritt einen klaren Rahmen. Die Wühlmäuse bezeichnen sich selbst als Kabarett-Theater; Kay Rays Show wird dort als musikalischer Kabarettabend angekündigt. Gesang und komische Zuspitzung treffen also auf ein Publikum\, das wegen einer Bühnenaufführung kommt – und das über deren Witze durchaus geteilter Meinung sein kann. \nWer Kay Ray von früher kennt\, dürfte auch seine Lust an spontanen Abschweifungen wiedererkennen wollen. Ein ausufernder Abend ist damit aber nicht versprochen. Für neue Besucherinnen und Besucher ist die nützlichere Orientierung: Hier steht ein Künstler auf der Bühne\, der bewusst Reaktionen sucht und Zustimmung nicht voraussetzen kann. \nWas jetzt zählt\nDer Berliner Termin ist eine Gelegenheit\, Kay Rays Mischung aus Musik und Provokation live zu erleben. Ob die Show ihre Reibung in treffende Beobachtungen übersetzt\, bleibt bis zum Auftritt offen. Gerade diese Frage macht den Abend redaktionell interessanter als das bloße Etikett „unkorrekt“. \nQuellen und Transparenz: \nVerwendet wurden der offizielle Tourkalender und die Programmbeschreibung von Kay Ray sowie die Terminseite der Wühlmäuse. Kay Rays Aussagen über die Wirkung seiner Show sind Selbstdarstellungen. \n Unabhängiger Event-Journalismus lebt von Reichweite. Folgen Sie Events.Presse.Online auf X\, LinkedIn oder Instagram und bleiben Sie informiert.
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SUMMARY:HOLGER 2027: Neuer Nachwuchspreis in Berlin
DESCRIPTION:HOLGER: Berlins neuer Bühnenpreis öffnet mehr als eine Tür\nDer neue Nachwuchspreis HOLGER erinnert an den Berliner Theatermacher Holger Klotzbach. Am 30. Januar 2027 treten sechs Final-Acts in der Bar jeder Vernunft an mit Preisgeld\, Auftrittsgagen und einer ungewöhnlich konkreten Aussicht auf weitere Spieltermine. \nMit dem „HOLGER – Der Nachwuchspreis der Bar jeder Vernunft“ verbindet ein traditionsreiches Berliner Theater die Erinnerung an seinen Gründer Holger Klotzbach mit einem konkreten Förderversprechen. Entscheidend ist dabei weniger die Höhe des Preisgeldes als das\, was nach der Preisverleihung folgen kann: ein eigener\, regulär honorierter Abend auf der Bühne der Bar jeder Vernunft. \nDie öffentliche Finalgala findet am 30. Januar 2027 statt an jenem Tag\, an dem Klotzbach 81 Jahre alt geworden wäre. Sechs ausgewählte Acts präsentieren jeweils zwei Nummern. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden von der Finaljury gemeinsam mit einer Publikumsstimme bestimmt. \nWarum der HOLGER mehr als ein Gedenkpreis sein könnte\nKulturpreise erzeugen Aufmerksamkeit\, führen aber nicht automatisch zu einer langfristigen Karriere. Der HOLGER setzt deshalb an einer besonders schwierigen Stelle an: dem Übergang von ersten professionellen Auftritten zu einem eigenständigen\, abendfüllenden Programm. \nDer erste Preis besteht nicht allein aus 3.000 Euro. Hinzu kommen ein gesondert honorierter Soloabend\, dramaturgische Beratung\, Unterstützung bei Pressearbeit\, Bildmaterial und Programmpositionierung sowie die bevorzugte Prüfung weiterer Termine im Jahr 2027. Damit übernimmt die Bar jeder Vernunft zumindest teilweise eine Rolle\, die jungen Bühnenkünstlerinnen und -künstlern häufig fehlt: Sie bietet nicht nur Bewertung\, sondern Zugang zu Bühne\, Publikum und professionellen Kontakten. \nDirektor Eric Schmidt-Mohan formuliert den Anspruch entsprechend: „Wir zeichnen nicht nur einen Künstlerin aus. Wir öffnen unsere Bühne.“ Ob daraus tatsächlich eine nachhaltige Förderung entsteht\, wird sich erst an den späteren Engagements zeigen. Das Konzept schafft dafür jedoch nachvollziehbarere Voraussetzungen als eine einmalige Preisvergabe ohne Anschlussmöglichkeit. \nNachwuchs wird nicht am Alter festgemacht\nBemerkenswert ist die Definition des Begriffs Nachwuchs. Teilnahmeberechtigt sind Künstlerinnen und Künstler ab 18 Jahren; eine feste Altersobergrenze gibt es nicht. Maßgeblich ist stattdessen\, dass der Act oder die selbstständige professionelle Laufbahn höchstens fünf Jahre besteht und noch keine dauerhaft etablierte\, überregionale Solokarriere vorhanden ist. \nDamit berücksichtigt die Ausschreibung auch Menschen\, die erst später in die professionelle Bühnenarbeit einsteigen. Das erweitert den Kreis möglicher Bewerber über die klassische Vorstellung junger Nachwuchstalente hinaus. \nEbenfalls ungewöhnlich: Social-Media-Reichweite\, Follower- und Verkaufszahlen werden nicht abgefragt und der Jury nicht vorgelegt. Bewertet werden künstlerische Eigenständigkeit\, handwerkliche Qualität\, Bühnenpräsenz\, Publikumsbezug\, Entwicklungspotenzial und die Eignung für einen abendfüllenden Auftritt. \nGerade in einer Kulturbranche\, in der digitale Sichtbarkeit zunehmend als vermeintlicher Beleg für Erfolg gilt\, ist diese Trennung ein klares Signal. Reichweite kann bei der späteren Vermarktung eine Rolle spielen sie entscheidet hier aber nicht darüber\, wer überhaupt als förderungswürdig wahrgenommen wird. \nWelche Acts gesucht werden\nDer HOLGER ist spartenoffen ausgeschrieben\, hat aber einen erkennbaren Profilkern. Gesucht werden Acts aus Chanson\, Gesang\, Musik-Comedy\, Musik-Kabarett\, Musiktheater\, Singer-Songwriting\, Off-Musical und Nouveau Cirque. Auch genreübergreifende Darbietungen und ausgeprägte Bühnenpersönlichkeiten können teilnehmen. \nReine Coverprogramme und Tribute-Shows sind ausgeschlossen. Das eingereichte Programm muss überwiegend deutschsprachig oder ohne Sprache verständlich sein. Entscheidend ist nicht die eindeutige Zuordnung zu einem Genre\, sondern die künstlerische Eigenleistung und das Potenzial für einen eigenständigen Abend in der Bar jeder Vernunft. \nFür die Bewerbung werden unter anderem eine Kurzbiografie\, eine Beschreibung des Acts\, ein künstlerisches Statement\, zwei unterschiedliche Videobeispiele und das Konzept für einen möglichen Soloabend verlangt. Die Videos sollen tatsächliche Livequalitäten zeigen; reine Showreels oder stark geschnittene Musikvideos reichen nicht aus. \nDie sechs Final-Acts werden am 30. Dezember 2026 bekannt gegeben. \nWarum der Preis zur Bar jeder Vernunft passt\nHolger Klotzbach gründete die Bar jeder Vernunft 1992 und später das Tipi am Kanzleramt. Das Wilmersdorfer Spiegelzelt wurde über mehr als drei Jahrzehnte zu einer festen Adresse für Chanson\, Kabarett\, Musik\, Comedy und Formen der Unterhaltung\, die sich eindeutigen Kategorien entziehen. \nZu den Künstlerinnen und Künstlern\, deren Karrieren eng mit dem Haus verbunden sind\, gehören unter anderem die Geschwister Pfister\, Meret Becker\, Georgette Dee und Michael Mittermeier. Der neue Preis knüpft damit nicht beliebig an Klotzbachs Namen an\, sondern an die Geschichte eines Ortes\, der selbst von Entdeckung\, Entwicklung und langfristigen Künstlerbeziehungen geprägt wurde. \nRedaktionell interessant ist der HOLGER deshalb nicht nur als einzelne Gala. Er stellt eine grundsätzliche Frage: Wie können etablierte Häuser ihre Reputation einsetzen\, um neuen Bühnenpersönlichkeiten einen realen Zugang zum Kulturbetrieb zu verschaffen? Die erste Ausgabe wird daran zu messen sein\, ob aus dem Versprechen tatsächlich weitere Auftritte und tragfähige Verbindungen entstehen. \nFür wen lohnt sich die Gala?\nDie Finalgala dürfte besonders für Besucherinnen und Besucher interessant sein\, die neue Stimmen entdecken möchten und sich nicht auf ein einziges Genre festlegen. Durch die jeweils zwei Nummern der sechs Acts entsteht ein vergleichender Abend zwischen Chanson\, Musiktheater\, Kabarett und anderen Formen der Kleinkunst. \nWer einen vollständigen Soloabend oder ausschließlich bekannte Namen erwartet\, bekommt dagegen ein anderes Format: Die Gala ist eine Leistungsschau von Künstlerinnen und Künstlern am Beginn ihrer überregionalen Laufbahn. Gerade darin liegt ihr Reiz allerdings auch das unvermeidliche Risiko eines Wettbewerbsabends\, dessen Qualität von einer bislang noch nicht veröffentlichten Finalauswahl abhängt. \nEvent-Infobox\nEvent: HOLGER – Der Nachwuchspreis der Bar jeder VernunftDatum: 30. Januar 2027Ort: Bar jeder VernunftAdresse: Schaperstraße 24\, 10719 Berlin-WilmersdorfFormat: Öffentliche Final- und Verleihungsgala mit sechs ActsPreise: 3.000\, 2.000 und 1.000 EuroAuftrittsgage: 500 Euro für jeden Final-ActBewerbungsfrist: 30. November 2026Bekanntgabe der Finalisten: 30. Dezember 2026Beginn und Eintritt: Noch nicht veröffentlichtBewerbung: nachwuchspreis@bar-jeder-vernunft.deZielgruppe: Kleinkunst-\, Chanson-\, Kabarett- und Musiktheaterpublikum \nQuellen und Transparenz\nGrundlage dieses Beitrags sind die offizielle Ausschreibung des Nachwuchspreises und die Darstellung zur Geschichte der Bar jeder Vernunft. Beginn\, Eintrittspreise und Ticketverkaufsstart für die Gala waren zum Redaktionsstand noch nicht veröffentlicht. \n Unabhängiger Event-Journalismus lebt von Reichweite. Folgen Sie Events.Presse.Online auf X\, LinkedIn oder Instagram und bleiben Sie informiert.
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