29. VENUS Berlin am Funkturm 2026

VENUS Berlin 2026: Internationale Erotik- und Lifestylemesse feiert ihre 29. Ausgabe
Berlin. Vom 22. bis 25. Oktober 2026 wird die Messe Berlin erneut zum internationalen Treffpunkt der Erotik-, Lifestyle- und Adult-Entertainment-Branche. Die VENUS Berlin findet zum 29. Mal statt und verbindet Publikumsmesse, Unterhaltungsprogramm und professionellen Branchenaustausch.
Vier Messetage für Publikum und Fachbranche
Die Veranstaltung öffnet in den Messehallen unter dem Funkturm am Eingang Nord, Masurenallee beziehungsweise Hammarskjöldplatz in Berlin-Charlottenburg. Zutritt erhalten ausschließlich Personen ab 18 Jahren. Der Veranstalter rechnet nach bisherigen Angaben mit rund 34.000 Besucherinnen und Besuchern.
Geöffnet ist die Messe am Donnerstag, 22. Oktober, von 11 bis 20 Uhr. Am Freitag und Samstag läuft das Programm jeweils von 11 bis 21.30 Uhr, am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Parallel zur Publikumsveranstaltung ist für den 22. und 23. Oktober ein gesonderter B2B-Bereich vorgesehen.
Die VENUS ist damit nicht ausschließlich eine Endverbrauchermesse. Sie richtet sich zugleich an Händler, Produzenten, Plattformbetreiber, Kreative, Medienvertreter und weitere professionelle Akteure eines international vernetzten Wirtschaftszweigs.
Rund 270 Aussteller und mehr als 20.000 Quadratmeter
Nach Angaben von visitBerlin sollen mehr als 270 Aussteller aus verschiedenen Ländern auf über 20.000 Quadratmetern vertreten sein. Gezeigt werden Produkte und Dienstleistungen aus Bereichen wie Lovetoys, Dessous, Mode, Fetisch, Lifestyle und Adult Entertainment. Zum Format gehören außerdem Bühnenshows, Live-Auftritte und Begegnungsmöglichkeiten mit bekannten Persönlichkeiten der Branche.
Das offizielle Hauptstadtportal Berlin.de nennt darüber hinaus unterschiedliche Themenbereiche. Dazu gehören eine Shopping-Area, eine Kinky-Area sowie ein Queer Space mit eigenen Angeboten, Dienstleistungen und Bühnenprogrammen. Für Fachbesucher ist ein separater Businessbereich angekündigt, in dem Kontakte, Geschäftsmodelle und aktuelle Branchenthemen im Mittelpunkt stehen sollen.
Am ersten Messetag ist nach Angaben von Berlin.de zudem die traditionelle Verleihung der VENUS Awards für geladene Gäste vorgesehen. Sie bildet den öffentlichkeitswirksamen Auftakt des Messewochenendes.
Zwischen Konsum, Unterhaltung und gesellschaftlichem Wandel
Die besondere Stellung der VENUS ergibt sich aus der Verbindung mehrerer Ebenen. Einerseits ist sie eine Verkaufs- und Präsentationsplattform für Produkte. Andererseits inszeniert sie Adult Entertainment als Teil einer umfangreichen Erlebnis- und Showveranstaltung.
Darüber hinaus bildet die Messe Entwicklungen ab, die über die klassische Erotikbranche hinausreichen. Digitale Plattformen, Creator-Geschäftsmodelle, neue Vertriebswege und die zunehmende Verbindung von Unterhaltung, Social Media und persönlicher Markenbildung haben den Markt in den vergangenen Jahren verändert.
Auch die stärkere Sichtbarkeit unterschiedlicher sexueller Orientierungen, Lebensentwürfe und Communities spielt bei der gesellschaftlichen Einordnung eine Rolle. Der angekündigte Queer Space zeigt, dass die Messe verschiedene Zielgruppen nicht nur als Konsumenten, sondern als eigenständige Szenen und Märkte anspricht.
Eine journalistische Betrachtung sollte dabei zwischen wirtschaftlicher Öffnung, gesellschaftlicher Sichtbarkeit und kommerzieller Inszenierung unterscheiden. Die Messe ist weder ausschließlich Kulturveranstaltung noch reine Fachmesse. Sie bewegt sich bewusst an der Schnittstelle von Konsum, Unterhaltung, Öffentlichkeit und persönlicher Sexualität.
Wirtschaftsfaktor für Messe- und Tourismusstandort Berlin
Mit mehreren Zehntausend erwarteten Gästen besitzt die VENUS zugleich Bedeutung für den Berliner Messe- und Tourismusstandort. Internationale Aussteller, Fachbesucher, Medienschaffende und Publikum sorgen für Nachfrage bei Hotels, Gastronomie, Verkehr und weiteren Dienstleistungen.
Für die Messe Berlin ergänzt die Veranstaltung das Portfolio um ein spezialisiertes Format mit hoher internationaler Wahrnehmung. Der langjährige Standort unter dem Funkturm unterstreicht zugleich, dass auch gesellschaftlich kontrovers diskutierte Branchen in Berlin eine professionelle Veranstaltungsplattform finden.
Der Veranstalter verweist für die bisherige Geschichte der VENUS auf insgesamt mehr als eine Million Besucher, über 10.000 Aussteller und mehr als 100.000 Fachbesucher. Diese Angaben stammen aus der Selbstdarstellung der Messe und sind daher als Veranstalterzahlen einzuordnen.
Warum die Ausgabe 2026 beobachtenswert ist
Die 29. Ausgabe fällt in eine Phase, in der die Adult-Branche durch Digitalisierung, Plattformökonomie und veränderte gesellschaftliche Debatten geprägt wird. Entscheidend wird deshalb nicht nur sein, welche Produkte und Shows präsentiert werden.
Ebenso relevant ist, welche Themen im B2B-Bereich aufgegriffen werden, wie unterschiedliche Communities eingebunden sind und welche neuen Geschäftsmodelle auf der Messe sichtbar werden. Die VENUS Berlin 2026 liefert damit einen Einblick in eine Branche, die wirtschaftlich international arbeitet, gesellschaftlich jedoch weiterhin kontrovers wahrgenommen wird.
Warum dieses Event relevant ist
- Die VENUS verbindet Publikumsmesse, Unterhaltungsprogramm und internationalen B2B-Austausch.
- Rund 270 Aussteller präsentieren nach bisherigen Angaben Produkte, Dienstleistungen und Branchentrends.
- Ein eigener Businessbereich richtet sich an Händler, Produzenten, Plattformen und weitere Fachbesucher.
- Themenbereiche wie der Queer Space spiegeln die zunehmende Differenzierung von Zielgruppen und Communities.
- Die erwarteten rund 34.000 Gäste erzeugen zusätzliche Nachfrage für Berlins Messe-, Hotel- und Gastronomiewirtschaft.
Was Besucher wissen sollten
- Termin: 22. bis 25. Oktober 2026
- Ort: Messehallen unter dem Funkturm, Eingang Nord, Masurenallee/Hammarskjöldplatz, 14055 Berlin
- Zutritt: ausschließlich ab 18 Jahren
- Öffnungszeiten: Donnerstag 11–20 Uhr, Freitag und Samstag 11–21.30 Uhr, Sonntag 11–19 Uhr
- Tickets: Laut Veranstalter kostet ein reguläres Tagesticket derzeit 65 Euro; Preise und Verfügbarkeit können sich bis zum Veranstaltungstermin ändern.
Fazit & Ausblick
Die VENUS Berlin 2026 verbindet eine etablierte Publikumsmesse mit internationalem Branchengeschäft, Unterhaltung und gesellschaftlich relevanten Themenfeldern. Ihre 29. Ausgabe zeigt zugleich, wie sich die Erotik- und Adult-Entertainment-Branche durch digitale Plattformen, neue Geschäftsmodelle und stärker ausdifferenzierte Zielgruppen verändert.
Bis Oktober dürften weitere Aussteller, Programmpunkte, Bühnenformate und beteiligte Persönlichkeiten bekannt gegeben werden. Für Besucher und Fachpublikum wird deshalb insbesondere die weitere Programmplanung entscheidend sein.
Unabhängiger Event-Journalismus lebt von Reichweite. Folgen Sie Events.Presse.Online auf X, LinkedIn oder Instagram und bleiben Sie informiert.
FAQ-Bereich
Wann findet die VENUS Berlin 2026 statt?
Die VENUS Berlin läuft vom 22. bis 25. Oktober 2026.
Wo findet die VENUS Berlin statt?
Veranstaltungsort sind die Messehallen unter dem Funkturm in Berlin-Charlottenburg. Der vorgesehene Zugang erfolgt über den Eingang Nord am Hammarskjöldplatz.
Ab welchem Alter darf man die VENUS besuchen?
Der Zutritt ist ausschließlich für Personen ab 18 Jahren gestattet.
Was wird auf der VENUS Berlin gezeigt?
Die Messe präsentiert unter anderem Lovetoys, Dessous, Mode, Fetisch- und Lifestyle-Produkte. Hinzu kommen Bühnenshows, Live-Acts, Meet-and-Greets und gesonderte Themenbereiche.
Gibt es einen Bereich für Fachbesucher?
Ja. Für den 22. und 23. Oktober 2026 ist ein separater B2B-Bereich für professionelle Branchenakteure angekündigt.
Quellenliste
- Offizielle Veranstaltungsseite der VENUS Berlin
- Offizielle FAQ der VENUS Berlin 2026
- Offizieller Ausstellerleitfaden der VENUS Berlin 2026
- Berlin.de: offizielles Hauptstadtportal
- visitBerlin: offizielles Tourismusportal Berlins
- Messe Berlin: Veranstaltungs- und Anreiseinformationen
Stand der Angaben: 17. Juli 2026. Besucherzahlen, Ausstellerumfang, Ticketpreise und Programminhalte beruhen teilweise auf Angaben des Veranstalters beziehungsweise auf den bisher veröffentlichten Veranstaltungsinformationen.