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Kommunikation sucht Halt in Berlin

September 17 @ 10:00 - September 18 @ 17:00
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Kommunikationskongress 2026 in Berlin: „Halt“ zwischen KI, Krisen und Vertrauen

Der Kommunikationskongress 2026 findet am 17. und 18. September im bcc Berlin am Alexanderplatz sowie digital statt. Unter dem Fokusthema „Halt“ diskutiert die deutschsprachige Kommunikationsbranche, wie sie in politischen, technologischen und gesellschaftlichen Umbrüchen Orientierung schaffen kann.

Fachkongress für strategische Kommunikation

Der Kommunikationskongress, kurz KKongress, richtet sich vor allem an Pressesprecher, Kommunikationsverantwortliche, PR-Fachleute sowie Beschäftigte aus Public Affairs, Medienarbeit, interner Kommunikation und strategischer Unternehmenskommunikation. Veranstaltet wird die jährlich stattfindende Fachkonferenz von Quadriga und dem Bundesverband der Kommunikatoren, BdKom. 2026 kommt die Veranstaltung nach Angaben der Organisatoren zum 23. Mal zustande.

Die Veranstalter bezeichnen den KKongress als Europas größten Kongress für strategisches Kommunikationsmanagement. Erwartet werden nach bisherigen Angaben etwa 1.700 Teilnehmende und mehr als 200 Speaker und Talk-Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien. Das Programm umfasst mehr als 100 Sessions sowie unterschiedliche Formate wie Keynotes, Panels, Workshops, Best Cases, Live-Podcasts und moderierte Gesprächsrunden.

Inhaltlich gliedert sich der Kongress in die vier Bereiche Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Medien. Auf der Agenda stehen unter anderem KI und Technologie, Krisenkommunikation, interne Kommunikation, Public Affairs, Social Media, Wissenschaftskommunikation und strategische Kommunikationsplanung.

„Halt“ als berufliche und gesellschaftliche Frage

Das Kongressmotto „Halt“ ist bewusst mehrdeutig angelegt. Es beschreibt einerseits das Innehalten in einer Zeit geopolitischer Neuordnung, wachsender Polarisierung und beschleunigter technologischer Veränderungen. Andererseits verweist es auf den Anspruch professioneller Kommunikation, Rückhalt, Zusammenhalt und Orientierung zu ermöglichen. So erläutern es die Veranstalter.

Damit greift der Kongress eine Frage auf, die weit über klassische Pressearbeit hinausreicht: Wie kommunizieren Unternehmen, Behörden und politische Institutionen glaubwürdig, wenn Entscheidungen unter Zeitdruck fallen, Unsicherheit zunimmt und künstliche Intelligenz etablierte Arbeitsprozesse verändert?

Kommunikation ist in diesem Zusammenhang nicht nur die nachträgliche Vermittlung bereits getroffener Entscheidungen. Sie beeinflusst, ob Veränderungen verstanden werden, ob Mitarbeitende Vertrauen behalten und ob öffentliche Institutionen ihre Entscheidungen nachvollziehbar erklären können. Besonders bei Krisen, Restrukturierungen oder gesellschaftlich umstrittenen Vorhaben wird sichtbar, wie eng Kommunikationsqualität und institutionelle Glaubwürdigkeit miteinander verbunden sind.

KI, Desinformation und Vertrauensverlust

Die Aktualität des Kongresses ergibt sich auch aus dem technologischen Wandel. Generative KI beschleunigt die Produktion und Auswertung von Inhalten, erhöht zugleich aber den Bedarf an überprüfbaren Quellen, transparenten Prozessen und klarer Verantwortlichkeit. Hinzu kommen Desinformation, fragmentierte Öffentlichkeiten und eine zunehmende Konkurrenz um Aufmerksamkeit.

Für Kommunikationsabteilungen entstehen daraus praktische Fragen: Welche Aufgaben können automatisiert werden? Wo bleibt menschliche Kontrolle notwendig? Wie müssen Organisationen auf manipulierte Inhalte reagieren? Und nach welchen Standards lässt sich Glaubwürdigkeit sichern?

Zu den bereits angekündigten Keynote-Gästen gehören unter anderem der Philosoph und Autor Richard David Precht, Deutsche-Bahn-Chefin Evelyn Palla, Bundesdigitalminister Karsten Wildberger und die KI-Forscherin Feiyu Xu. Das endgültige Programm kann bis zur Veranstaltung noch ergänzt oder verändert werden.

Bedeutung für Berlin als Kongressstandort

Für Berlin besitzt der Kommunikationskongress auch wirtschaftliche und städtische Relevanz. Die Präsenzveranstaltung bringt Fach- und Führungskräfte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in die Hauptstadt. Davon profitieren insbesondere Kongresswirtschaft, Hotellerie, Gastronomie und Veranstaltungsdienstleister.

Zugleich passt der Kongress zum politischen und medialen Profil Berlins. Ministerien, Verbände, Redaktionen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen liegen räumlich eng beieinander. Der Standort ermöglicht damit einen Austausch zwischen Akteuren, die öffentliche Debatten nicht nur beobachten, sondern beruflich gestalten.

Ergänzt wird das Fachprogramm durch die Kongress-Expo, Networking-Formate und die Speakers Night am Abend des ersten Veranstaltungstages. Diese findet nach aktuellem Stand im TIPI am Kanzleramt statt und umfasst auch die Verleihung der BdKom Awards.

Warum dieses Event relevant ist

  • Der Kongress verbindet Unternehmenskommunikation, Medien, Politik, Wissenschaft und öffentlichen Sektor.
  • Mehr als 100 Sessions ermöglichen eine gezielte Auswahl nach beruflichem Aufgabenfeld.
  • Das Motto „Halt“ verknüpft aktuelle Fachfragen mit gesellschaftlichen Themen wie Vertrauen, Polarisierung und Orientierung.
  • KI, Desinformation und Krisenkommunikation werden als strategische Führungsfragen behandelt.
  • Berlin bietet als Medien-, Politik- und Verbändestandort einen passenden institutionellen Rahmen.

Was Besucher wissen sollten

  • Termin: 17. und 18. September 2026.
  • Ort: bcc Berlin Congress Center, Alexanderstraße 11, 10178 Berlin.
  • Teilnahme: Vor Ort in Berlin oder über ein digitales Ticket.
  • Zielgruppe: Kommunikationsverantwortliche, Pressesprecher, PR-Fachleute sowie Beschäftigte aus Medien, Politik, Wirtschaft und öffentlichem Sektor.
  • Anreise: Das bcc liegt nahe dem Alexanderplatz und ist mit S-Bahn, U2, U5, U8 und Tram erreichbar.

Fazit & Ausblick

Der Kommunikationskongress 2026 behandelt Kommunikation als Bestandteil von Führung, gesellschaftlicher Verständigung und institutioneller Stabilität. Das Motto „Halt“ bündelt dabei Fragen, die Unternehmen, Politik, Medien und Behörden gleichermaßen beschäftigen.

Beobachtenswert wird sein, welche konkreten Standards und Arbeitsmodelle die Branche für den Umgang mit künstlicher Intelligenz, Krisen und sinkendem Vertrauen formuliert. Maßgeblich ist dabei nicht allein die Zahl der Vorträge, sondern ob aus den Diskussionen nachvollziehbare Ansätze für die Kommunikationspraxis entstehen.

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FAQ-Bereich

Wann findet der Kommunikationskongress 2026 statt?

Der Kongress findet am 17. und 18. September 2026 statt.

Wo wird der Kommunikationskongress veranstaltet?

Veranstaltungsort ist das bcc Berlin Congress Center nahe dem Alexanderplatz. Eine digitale Teilnahme wird ebenfalls angeboten.

Für wen ist der Kommunikationskongress gedacht?

Er richtet sich insbesondere an Pressesprecher, PR- und Kommunikationsverantwortliche sowie Fachleute aus Public Affairs, Medien, Wissenschaft und öffentlichem Sektor.

Welche Themen stehen 2026 im Mittelpunkt?

Zu den Schwerpunkten gehören KI und Technologie, Krisenkommunikation, interne Kommunikation, politische Kommunikation, Social Media und Kommunikationsstrategie.

Was bedeutet das Motto „Halt“?

Es steht laut Veranstalter sowohl für bewusstes Innehalten als auch für die Aufgabe von Kommunikation, Orientierung, Rückhalt und Zusammenhalt zu schaffen.

Quellenliste

  • Offizielle Veranstaltungsseite des Kommunikationskongresses 2026
  • Offizielles Kongressprogramm 2026
  • Veranstalterangaben zu Veranstaltungsort und Anreise
  • Offizielle Ticket- und Teilnahmeinformationen
  • Offizielle Übersicht der bestätigten Referentinnen und Referenten
  • KOM – Magazin für Kommunikation: Informationen zum Fokusthema „Halt“
  • FAQ des Kommunikationskongresses zu Veranstaltern, Zielgruppe und Teilnahme
  • Angaben zu Programm, Besetzung und Teilnehmerzahlen gelten nach aktuellem Stand und können bis September 2026 verändert oder ergänzt werden.

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