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Filmmusik live: „Music @ The Movies“

März 5 @ 19:00 - März 6 @ 22:00
Rebecca Carrington, Martina Colli, Music @ The Movies, Filmmusik Berlin

Wenn Kino im Konzertsaal weiterlebt: „Music @ The Movies“ in Berlin

Am 5. und 6. März 2026 bringen Rebecca Carrington und Martina Colli ihre Show „Music @ The Movies“ auf die Bühne in Berlin. Das Duo verbindet Filmmusik-Klassiker mit Comedy-Elementen. Warum das Format mehr ist als ein Konzertabend eine Einordnung.

Ein Abend zwischen Konzert und Kabarett

Am 5. und 6. März 2026 präsentieren Rebecca Carrington und Martina Colli ihre Produktion „Music @ The Movies“ in Berlin. Die Cellistin und Entertainerin sowie die Pianistin und Komponistin bündeln darin Konzert, persönliche Anekdoten und komödiantische Elemente.

Das Format richtet sich nicht nur an Liebhaber klassischer Musik, sondern auch an ein Publikum, das Filmmusik als eigenständige Kunstform wahrnimmt. Damit berührt der Abend eine Entwicklung, die weit über den Eventkalender hinausgeht: den wachsenden Stellenwert von Soundtracks im kulturellen Gedächtnis.

Kontext: Filmmusik als eigenständiges Genre

Filmmusik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von begleitender Hintergrundkomposition zu einem eigenständigen Konzertformat entwickelt. Werke aus Produktionen wie

  • Star Wars

  • E.T. Der Außerirdische

  • Die fabelhafte Welt der Amélie

  • Der Pate

  • Forrest Gump

  • Zurück in die Zukunft

werden längst unabhängig vom Kino rezipiert. Große Orchester-Tourneen, Streaming-Playlists und Open-Air-Konzerte zeigen: Das Interesse an Soundtracks ist stabil und generationenübergreifend.

Carrington und Colli greifen diesen Trend auf, wählen jedoch einen kammermusikalischen Zugang. Die Stücke wurden für Cello und Klavier neu arrangiert. Ergänzt wird das Programm durch Hintergrundgeschichten aus der Produktionspraxis. Martina Colli arbeitet selbst als Filmkomponistin, Rebecca Carrington war als Cellistin an internationalen Soundtrack-Produktionen beteiligt.

Die Uraufführung fand am 7. Oktober 2025 in der Bar jeder Vernunft statt einem Haus, das traditionell Musiktheater, Kabarett und Crossover-Formate vereint. Die jetzigen Termine markieren die Fortsetzung dieser Produktion im regulären Spielbetrieb.

Bedeutung für Berlin und die Kulturlandschaft

Für Berlin ist das Format kulturpolitisch nicht unbedeutend. Die Stadt gilt als Produktionsstandort für Film, Fernsehen und Musik. Filmmusik bildet dabei eine Schnittstelle zwischen Kreativwirtschaft und Hochkultur.

Aus Sicht der Branche verdeutlicht die Show zwei Entwicklungen:

  1. Die Verschiebung klassischer Konzertformate in Richtung narrativer, moderierter Abende.

  2. Die zunehmende Sichtbarkeit von Komponistinnen im Filmmusikbereich.

Für das Publikum entsteht ein niedrigschwelliger Zugang zu einem Genre, das häufig als „klassisch“ wahrgenommen wird, tatsächlich aber stark popkulturell geprägt ist.

Was unterscheidet „Music @ The Movies“ von ähnlichen Formaten?

Im Unterschied zu groß besetzten Orchester-Galas konzentriert sich das Duo auf intime Arrangements. Statt spektakulärer Bühneneffekte stehen Interpretation und Kontextualisierung im Mittelpunkt.

Während viele Filmmusik-Abende auf Wiedererkennungswert setzen, kombinieren Carrington und Colli musikalische Präzision mit humoristischen Elementen. Damit bewegt sich das Format zwischen Konzert, Musiktheater und Kabarett ein Genre-Mix, der in Berlin auf ein aufgeschlossenes Publikum trifft.

Analyse: Warum ist das jetzt relevant?

Filmmusik erlebt eine Phase der Institutionalisierung. Streaming-Dienste, Serienproduktionen und Franchise-Formate haben Soundtracks stärker ins Bewusstsein gerückt. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Live-Erlebnissen, die bekannte Inhalte neu rahmen.

Gesellschaftlich spiegelt das Event den Wunsch nach kollektiver Erinnerungskultur: Soundtracks fungieren als emotionale Marker biografischer Erfahrungen. Wirtschaftlich profitieren Veranstaltungsorte von Crossover-Formaten, die mehrere Zielgruppen ansprechen.

Für die Kulturbranche bedeutet das: Spezialisierte Produktionen mit überschaubarem Ensemble können wirtschaftlich tragfähig sein und zugleich künstlerisch eigenständig bleiben.

Fazit

„Music @ The Movies“ ist kein reines Nostalgie-Programm, sondern Teil einer breiteren Entwicklung: Filmmusik wird zunehmend als eigenständige Konzertform wahrgenommen. Die Berliner Termine am 5. und 6. März 2026 setzen diese Tendenz in einem kammermusikalischen Rahmen fort.

Wer sich für die Verbindung von Kino, Komposition und Live-Performance interessiert, findet hier ein Format, das zwischen Unterhaltung und Einordnung vermittelt.

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FAQ

Wann und wo findet „Music @ The Movies“ statt?
Am 5. und 6. März 2026 in Berlin. Die Uraufführung war am 7. Oktober 2025 in der Bar jeder Vernunft.

Wer gestaltet das Programm?
Cellistin Rebecca Carrington und Pianistin sowie Komponistin Martina Colli. Regie führte Colin Brown.

Welche Musik steht im Mittelpunkt?
Neu arrangierte Filmmusik aus bekannten Produktionen wie „Star Wars“, „Der Pate“ und „Forrest Gump“.

Warum ist das Event journalistisch relevant?
Es steht exemplarisch für den Trend, Filmmusik als eigenständiges Live-Genre zu etablieren.

Was unterscheidet die Show von Orchester-Galas?
Ein kammermusikalisches Setting, persönliche Einordnung und die Verbindung mit Comedy-Elementen.

Quellenliste

Primärquellen

  • Veranstaltungsankündigung „Music @ The Movies“, Rebecca Carrington & Martina Colli, Spieltermine 5.–6. März 2026, Berlin

  • Programmangaben der Künstlerinnen Rebecca Carrington und Martina Colli (Biografien, Werkangaben, Arrangements)

  • Angaben zur Uraufführung am 7. Oktober 2025 in der Bar jeder Vernunft, Berlin

  • Produktionsangaben zur Show (Regie: Colin Brown)

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