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Radical Live Music in der Gaswerksiedlung

Juli 24 @ 19:00 - August 2 @ 17:00
Gaswerk Music Days 2026, Gaswerk Music Days Berlin, Musikfestival Berlin 2026

Gaswerk Music Days 2026 bringen Radical Live Music nach Berlin

Die Gaswerk Music Days gehen vom 24. Juli bis 2. August 2026 in ihre vierte Ausgabe. An sechs Festivaltagen treffen in der Gaswerksiedlung Berlin mehr als 30 Acts, unterschiedliche Musikkulturen und eigens entwickelte Live-Formate aufeinander.

Sechs Festivaltage an zwei Wochenenden

Das unabhängige Musikfestival findet an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden statt: vom 24. bis 26. Juli sowie vom 31. Juli bis 2. August. Veranstaltungsort ist die Gaswerksiedlung am Blockdammweg 1 in Berlin-Lichtenberg. Gespielt wird nach Angaben des Veranstalters auf der Open-Air-Bühne im gART.n, im Konzert- und Veranstaltungsraum BLOCK1 sowie in umliegenden Ateliers.

Organisiert werden die Gaswerk Music Days von der Gaswerksiedlung Berlin. Das Gelände ist nicht nur Kulisse: In den dortigen Studios, Arbeits- und Gemeinschaftsräumen wird das ganze Jahr über künstlerisch gearbeitet. Während des Festivals werden Teile dieses Produktionsortes für das Publikum zugänglich.

Das Angebot richtet sich vor allem an Menschen, die sich für experimentelle Live-Musik, improvisierte Formate und genreübergreifende Zusammenarbeit interessieren. Wer ein klassisches Festival mit bekannten Radio-Hits und klar abgegrenzten Stilrichtungen erwartet, gehört nicht zur primären Zielgruppe. Das Programm setzt vielmehr auf konzentriertes Zuhören, musikalische Entdeckungen und körperlich erfahrbare Rhythmus- und Klangkonzepte.

Jeder Festivaltag erhält einen eigenen Schwerpunkt

Unter dem programmatischen Begriff „Radical Live Music“ gliedert der Veranstalter die Ausgabe 2026 in sechs kuratierte Kapitel. Den Auftakt bildet am 24. Juli „MODULA“ mit live erzeugten modularen Klängen und visuellen Arbeiten. Angekündigt sind unter anderem NSI mit Tobias Freund und Max Loderbauer, OORA, Halosaur und Sarah Wreath.

„MOTHER DRUM“ stellt am 25. Juli Rhythmus, Perkussion, Singeli, Tanz und musikalischen Austausch in den Mittelpunkt. Künstlerinnen und Künstler aus dem Umfeld des ugandischen Nyege-Nyege-Netzwerks treffen dabei auf Beteiligte des Gaswerk-Residenzprogramms. Zum angekündigten Programm gehören unter anderem Ibaaku und K’boko, Jay Mitta, Pili Pili Girls, Azzi Onthebeat und Catu Diosis.

Am 26. Juli verbindet „ROOTSONIC“ Desert Blues, Soundsystem-Kultur und MC-geprägte Darbietungen. Genannt werden MC Yallah & Scotch Rolex, Tissilawen, Ecko Bazz, Kampire und Rhythms of Prescott.

Das zweite Wochenende beginnt am 31. Juli mit „KRAUT & IMPRO“, einem Schwerpunkt auf Krautrock, experimentellem Jazz und kollektivem Improvisieren. „PULSE & CURRENT“ führt am 1. August akustische Instrumente, Perkussion und Live-Elektronik zusammen. Den Abschluss bildet am 2. August „DUB & DRIFT“ mit Dub, tiefen Bassstrukturen, Wiederholungen und atmosphärischen Klangräumen. Einzelne Änderungen im Programm bleiben bei Festivals grundsätzlich möglich.

Mehr als eine Abfolge fertiger Konzerte

Berichtenswert ist vor allem die Verbindung von Festival, Residenzarbeit und künstlerischer Produktion. Nach Angaben aus dem Programm entstehen im „Radical Music Lab“ neue Kooperationen, von denen mehrere während der Gaswerk Music Days erstmals öffentlich präsentiert werden. Das unterscheidet das Format von Veranstaltungen, bei denen bereits etablierte Tourprogramme lediglich nacheinander aufgeführt werden.

Zugleich bringt das Festival musikalische Ansätze aus Berlin und verschiedenen afrikanischen Szenen in einen gemeinsamen Arbeitszusammenhang. Entscheidend für die journalistische Einordnung ist dabei nicht allein die Herkunft einzelner Acts, sondern die Frage, wie Zusammenarbeit, Improvisation und unterschiedliche musikalische Traditionen im Live-Moment zusammengeführt werden.

Bedeutung für Berlins unabhängige Kulturräume

Für Berlin ist das Festival auch deshalb relevant, weil es künstlerische Produktion und öffentliche Veranstaltung am selben Ort verbindet. In einer Stadt, in der unabhängige Kulturorte unter Flächen-, Kosten- und Nutzungsdruck stehen, macht die Gaswerksiedlung sichtbar, welche Rolle dauerhaft verfügbare Studios, Proberäume und informelle Begegnungsorte für neue Musik spielen können.

Ökonomisch ist das Festival deutlich kleiner einzuordnen als die großen kommerziellen Open-Air-Formate. Dennoch können mehrtägige Kulturveranstaltungen zusätzliche Besucher in einen außerhalb der klassischen touristischen Veranstaltungsachsen gelegenen Teil Lichtenbergs führen. Belastbare Angaben zu erwarteten Besucherzahlen oder konkreten wirtschaftlichen Effekten liegen nach aktuellem Stand nicht vor.

Events.Presse.Online nimmt die Gaswerk Music Days in die redaktionelle Auswahl auf, weil das Festival einen eigenständigen Produktionsort öffnet, internationale Musikszenen zusammenführt und nachvollziehbar zeigt, wie experimentelle Kultur jenseits etablierter Großbühnen organisiert wird. Gerade kurz vor dem Auftakt ist das für Besucher relevant, die ihr Programm nach einzelnen musikalischen Schwerpunkten auswählen möchten.

Warum dieses Event relevant ist

  • Sechs unterschiedlich kuratierte Festivaltage erleichtern eine Auswahl nach musikalischen Interessen.
  • Mehr als 30 Acts verbinden Elektronik, afrikanische Sounds, Dub, Jazz, Krautrock und Improvisation.
  • Residenzen und das „Radical Music Lab“ schaffen Raum für neue Kooperationen und erste öffentliche Präsentationen.
  • Die Gaswerksiedlung wird als ganzjähriger Produktions- und Arbeitsort selbst Teil des Festivalerlebnisses.
  • Das Festival erweitert Berlins Kulturangebot abseits der großen kommerziellen Festivalflächen.

Was Besucher wissen sollten

  • Termin: 24. bis 26. Juli und 31. Juli bis 2. August 2026
  • Ort: Gaswerksiedlung Berlin, Blockdammweg 1, 10317 Berlin
  • Spielorte: gART.n, BLOCK1 und umliegende Ateliers
  • Tickets: Tagestickets werden nach bisherigen Angaben für 30 Euro angeboten; zudem sind Wochenend- und Festivaltickets erhältlich. Aktuelle Konditionen sollten vor dem Besuch geprüft werden.
  • Anreise: Die Haltestelle Köpenicker Chaussee/Blockdammweg wird von den Linien 21 und N40 bedient. Angaben zu Barrierefreiheit und Altersbeschränkungen liegen nach aktuellem Stand nicht vollständig vor.

Fazit & Ausblick

Die vierte Ausgabe der Gaswerk Music Days verbindet sechs eigenständig kuratierte Programme mit einem Ort, an dem Musik nicht nur aufgeführt, sondern auch entwickelt wird. Beobachtenswert bleibt, wie die angekündigten Residenzprojekte und internationalen Kooperationen live umgesetzt werden und welche dauerhaften Impulse daraus für die unabhängige Berliner Musikszene entstehen.

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FAQ-Bereich

Wann finden die Gaswerk Music Days 2026 statt?

Das Festival läuft an sechs Tagen: vom 24. bis 26. Juli sowie vom 31. Juli bis 2. August 2026.

Wo werden die Konzerte veranstaltet?

Spielort ist die Gaswerksiedlung Berlin am Blockdammweg 1 in 10317 Berlin. Genutzt werden gART.n, BLOCK1 und umliegende Ateliers.

Welche Musik ist bei dem Festival zu hören?

Das Programm reicht von modularer Elektronik, Singeli und afrikanischen Sounds über Dub und Krautrock bis zu Jazz, Improvisation und experimenteller Clubmusik.

Wer veranstaltet die Gaswerk Music Days?

Veranstalter ist nach offiziellen Angaben die Gaswerksiedlung Berlin.

Was kosten die Tickets?

Nach bisherigen Angaben kostet ein Tagesticket 30 Euro. Zusätzlich werden Wochenend- und Festivaltickets angeboten; Preise und Verfügbarkeit sollten vorab im offiziellen Ticketshop geprüft werden.

Quellenliste

  • Offizielle Veranstaltungsseite der Gaswerk Music Days 2026, abgerufen am 21. Juli 2026
  • Gaswerksiedlung Berlin, offizielle Festival- und Standortinformationen
  • Berlin.de, Veranstaltungseintrag und Angaben zur Anreise
  • Digital in Berlin, Programmvorstellung und Einordnung des Kulturstandorts
  • Resident Advisor, Bericht zum vollständigen Line-up vom 8. Juni 2026
  • Ticketinformationen laut Veranstalter und angeschlossenem Vorverkauf; Stand 21. Juli 2026
  • Angaben zu Besucherzahlen, Barrierefreiheit und wirtschaftlichen Effekten liegen nach aktuellem Stand nicht vollständig vor

Veranstaltungsort